Mit großer Begeisterung und Freude begannen wir, die drei indonesischen und fünf indischen Terziatsschwestern, unsere dreimonatige gemeinsame Zeit in Bangalore, Indien. Wir bildeten schnell eine fröhliche und geeinte Gemeinschaft. Unser internationales Terziat war geprägt von herzlicher interkultureller Solidarität und einer tiefen Wertschätzung für unser gemeinsames Charisma, unseren Geist und unsere Sendung.
Für die fünf Terziatsschwestern aus Indien fand vorher ein viermonatiger Kurs in Theologie am Päpstlichen Seminar St. Peter in Bangalore statt. Diese Studienzeit war eine tiefgreifende Erfahrung der Gnade, des Lernens und der spirituellen Vertiefung.
Für die drei Terziatsschwestern aus Indonesien hatte das Terziat bereits früher begonnen, nämlich am 28. Juli 2025, mit einem reichhaltigen und prägendem Programm am Roncalli-Institut. Die vielfältigen Kurse und interkulturellen Erfahrungen dort vermittelten tiefe Einblicke in das geweihte Leben und stärkten unsere Antwort auf Gottes Ruf.
Bevor sie sich der Gruppe in Bangalore anschlossen, kamen die drei indonesischen Terziatsschwestern zwei Wochen früher nach Indien. Während dieser Zeit besuchten wir mehrere Gemeinschaften der Maria Himmelfahrt Provinz in Nordindien und trafen viele unserer Mitschwestern. Die Teilnahme an der Jubiläumsfeier in Patna war ein besonderer Segen, da sie uns die Gelegenheit bot, viele Mitschwestern aus der ganzen Provinz zu treffen und in einem Geist der Freude und Dankbarkeit miteinander zu teilen.
Unsere Tage waren gefüllt mit bedeutungsvollen Zeiten des Gebets, der Besinnung, des Studiums der Konstitutionen, Sitzungen zum Thema Unterscheidung, Kommunikation und täglichen spirituellen Gesprächen unter der Leitung von Sr. Mary Sujita. Wir profitierten auch von Sitzungen zu den Themen „Evangeliumsorientierte Leitung“, „Kinderschutz“ und „Psychische Gesundheit“, die von Experten geleitet wurden, sowie von einer Zoom-Sitzung zum Thema „Psychosexuelle Integration“, die von Sr. M. Karuna moderiert wurde. Die gut geplanten Kurse von Sr. M. Kripa zur Geschichte unserer Kongregation inspirierten uns, unsere geliebte Kongregation noch tiefer zu lieben und zu schätzen.
Das Leben im Provinzhaus war eine gnadenreiche Mischung aus Gebet, Studium, Gemeinschaftsleben und einfachen gemeinsamen Aufgaben. Zu den unvergesslichen Momenten zählen unsere Pilgerreise zum Heiligtum Unserer Lieben Frau von der Guten Gesundheit, Besuche in benachbarten Gemeinden und ein Wochenendausflug nach Mysore, wo wir die Gastfreundschaft unserer Schwestern in unseren drei dortigen Kommunitäten genossen haben. Wir besuchten auch mehrere historische Stätten, darunter den majestätischen Mysore-Palast.
Wir sind unseren Oberinnen in den drei Provinzen zutiefst dankbar, dass sie uns die Möglichkeit gegeben haben, ein internationales Terziat zu erleben. Wir freuen uns, uns als junge Schwestern in unserer Kongregation gegenseitig zu unterstützen.






