Mit diesen Worten im Herzen – Worten, die Jesus zu seinen erschöpften Jüngern sprach – gestalteten wir vom 24. bis zum 30. Juli unser Juniotats-Sommertreffen unter dem Motto „Ausruhen in der Natur“.
Wir begannen unser Treffen mit einem Besinnungstag. Am folgenden Tag engagierten wir uns gemeinschaftlich im Notre-Dame-Kindergarten in Osan. Während wir Matten, Vorhänge und Fenster reinigten, wurde das Putzen zu einer fröhlichen Reise in die Vergangenheit, als wir uns an die Zeit erinnerten, die wir gemeinsam auf den Philippinen verbracht hatten. Tatsächlich machen selbst schwierige Aufgaben richtig Spaß, wenn man sie gemeinsam erledigt.
Am dritten Tag sahen wir uns einen Videovortrag an mit dem Titel „Mentale Gesundheit für moderne Menschen – Wie Menschen mit Stress umgehen“. Wir reflektierten über Fragen wie „In welcher inneren Verfassung befinde ich mich gerade?“ und „Wie nehme ich meinen Stress an und baue ihn ab?“ Als wir behutsam in unser Herz blickten, das wir aufgrund unseres geschäftigen Alltags oft übersehen, wurde uns bewusst, dass wir, um uns gut erholen zu können, zunächst erkennen müssen, dass wir erschöpft sind.
Während unseres Ausflugs nach Ganghwa genossen wir die Schönheit der Natur, während wir den Hwagae-Garten, den Jeondeungsa-Tempel und den Dongmak-Strand erkundeten. Außerdem stellten wir im Rahmen einer Webaktivität Untersetzer her. Zu sehen, wie sich Fäden in verschiedenen Farben überkreuzten und so ein einziges Kunstwerk bildeten, empfanden wir als zutiefst bedeutungsvoll, da dies unserer eigenen Gemeinschaft sehr ähnlich ist.
Lauter Jubel und Lachen waren während unserer Mini-Olympiade in der Halle zu hören, und wir freuten uns, wieder von Herzen lachen zu können. Zum Abschluss bastelten wir kleine Windspiele, in denen wir unsere persönlichen Vorsätze festhielten. Genau wie ein Windspiel, das nur dann einen klaren, schönen Klang erzeugt, wenn der Wind weht, erkennen wir, dass schöne Klänge aus unserem Inneren erklingen, anstatt dass wir versuchen, alles aus eigener Kraft zu erreichen.
Am letzten Abend veranstalteten wir eine Abschiedsfeier für zwei Schwestern, die sich auf ihre ewigen Gelübde vorbereiten, und sprachen ihnen von Herzen unsere Segenswünsche und Gebete zur Unterstützung aus.
In diesem Sommer haben wir gelernt, innezuhalten und im Herrn zur Ruhe zu kommen, und haben so die Kraft






