Schwester Maria Lucia Klein ND 5379 PDF Download
(früher Schwester Maria Lourdélia)
Lucia KLEIN
Provinz Unserer Lieben Frau von Guadalupe, Passo Fundo, RS, Brasilien
Datum und Ort der Geburt: 10. Dezember 1940 Selbach, RS
Datum und Ort der Profess: 11. Februar 1960 Passo Fundo, RS
Datum und Ort des Todes: 16. September 2026 Hospital de Clínicas – Passo Fundo, RS
Datum und Ort der Bestattung: 16. September 2026 Santa Cruz Friedhof, Passo Fundo,
„Strebt aber nach den höheren Gnadengaben.” (1Kor 12,31)
Lucia war das siebte von den zehn Kindern der Eheleute Aloysio Klein und Maria Cecília Klein. Sie wuchs in einer liebevollen Familie auf, in der sie die Werte verinnerlichte, die später die Grundlage ihres Lebens bilden sollten: Glaube, Gemeinschaft, Fleiß, Verantwortungsbewusst-sein und Einsatz für andere.
Am 11. Februar 1958 trat sie in Passo Fundo ins Noviziat ein und erhielt den Ordensnamen Schwester Maria Lourdélia. Zwei Jahre später, am 11. Februar 1960, legte sie ihre erste Profess ab und verpflichtete sich damit großzügig zum geweihten Leben und zu ihrer Sendung.
Innerhalb der Kongregation standen ihr auch ihre beiden leiblichen Schwestern zur Seite: Schwester Ottília Maria, die am 26. Mai 2016 verstorben ist, und Schwester Maria Hedwig, mit denen sie eine besondere schwesterliche Verbundenheit und ein gemeinsames Engagement für das geweihte Leben teilte.
Ausgestattet mit Dynamik, Kreativität und apostolischem Geist stellte Schwester Maria Lucia ihre Gaben und ihr Wissen in den Dienst der Kirche, der Kongregation und der Gemeinschaf-ten, denen sie diente. „Strebt nach den größeren Gaben“ – dieser Satz fasst das Wesen ihres Lebensweges zusammen, der durch eine vielseitige Ausbildung in Buchhaltung, ein Studium der portugiesischen und englischen Sprache und Literatur, Deutsch sowie biblisch-theologische Studien geprägt war. Dieses Wissen stellte sie in den Dienst ihrer Aufgabe als Lehrerin und Katechetin, als Koordinatorin der Katecheseabteilung der Diözese Passo Fundo und als Mitglied in verschiedenen Gemeinschaften.
Schwester Maria Lucia übernahm zudem Aufgaben in der Leitung und Verwaltung und war als Provinzsekretärin und Hausoberin tätig. In jeder dieser Funktionen stellte sie ihre organisatori-schen Fähigkeiten, ihr Wissen, ihre Kreativität und ihr Engagement in den Dienst der Kongrega-tion und ihrer Sendung, wobei sie stets ein offenes Ohr für Anliegen hatte und bereit war, Herausforderungen mit Mut und Großzügigkeit anzugehen.
Schwester Maria Lucia, die stets das Gute suchte und immer bereit war zu dienen, lebte ihre Berufung mit Mut und tiefem apostolischem Geist. Außerdem plegte sie eine kindliche und innige Verehrung für die Muttergottes. Ihr Leben bleibt ein Zeugnis einer geweihten Frau, die bestrebt war, auf Gottes Ruf mit Treue, Liebe und großzügigem Dienst am Nächsten zu antworten.
Möge Maria, die gütige und liebevolle Mutter, die sie so sehr geliebt hat, sie mit offenen Armen in die himmlische Herrlichkeit aufnehmen.
Ruhe in Frieden.




