Schwester Maria Ignes ND 5362 PDF Download
(früher Schwester Maria Consuelis)
Ignes WINTER
Provinz Unserer Lieben Frau von Guadalupe, RS, Brasilien
Datum und Ort der Geburt: 25. September 1938 São Luiz Gonzaga, RS
Datum und Ort der Profess: 10. Februar 1960 Passo Fundo, RS
Datum und Ort des Todes: 26. April 2026 Não Me Toque, RS
Datum und Ort der Bestattung: 27. April 2026 Sta Cruz Friedhof, Passo Fundo
„Ich bin der der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich; sie hören auf meine Stimme und sie folgen mir.“ (Joh 10,14a und 27)
Ignes war die jüngste Tochter der Eheleute José Winter und Ana Winter. Sie hatte drei Brüder und fünf Schwestern. Einer ihrer Brüder, João Paulo Winter, war Priester bei den Missionaren der Heiligen Familie und ist inzwischen verstorben. Zwei ihrer Schwestern, Schwester Maria Irene und Schwester Maria Angelina, waren beide Schwestern Unserer Lieben Frau und sind ebenfalls verstorben.
Da sie aus einer tiefgläubigen christlichen Familie stammte, fühlte sich Ignes dazu berufen, in die Fußstapfen ihrer beiden Ordensschwestern zu treten. Am 11. Februar 1958 trat sie ins Noviziat ein und erhielt den Ordensnamen Schwester Maria Consuelis. Später kehrte sie zu ihrem Taufnamen zurück.
Von Beginn ihres Ordenslebens an widmete sich Sr. M. Ignes der Erziehung und war vor allem als Lehrerin für Naturwissenschaften und Mathematik an den Schulen Unser Lieben Frau tätig. Außerdem war sie als Schulleiterin sowohl an einer bischöflichen Schule als auch an einer öffentlichen Schule tätig. Obwohl sie ernst und manchmal zurückhaltend wirkte, war sie für ihre Freundlichkeit und Entschlossenheit bekannt und nahm diejenigen, die am meisten Unterstützung brauchten, stets großzügig auf.
Sie war mit großer künstlerischer Kreativität gesegnet und zeichnete sich durch Malerei, Stickerei, Häkeln, Stricken und viele andere handwerkliche Tätigkeiten aus. Diese Aktivitäten bereiteten ihr nicht nur Freude, sondern trugen auch dazu bei, Mittel für Unterrichtsmaterialien zu beschaffen, die von benachteiligten Schulen benötigt wurden.
Ihr ganzes Leben lang engagierte sich Schwester Maria Ignes aktiv im Gemeinschaftsleben, im Gebet und im Apostolat. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Schuldienst setzte sie ihren großzügigen Dienst als Mitglied des Liturgieteams der Pfarrei fort und besuchte Kranke. Sie verehrte besonders das Heiligste Herz Jesu und bereitete mit großem Eifer die Treffen der Gebetsgruppe vor.
Im Jahr 2025 feierte sie ihr eisernes Jubiläum und damit 65 Jahre Ordensleben. Am 18. Mai kam sie voller Freude mit Familienangehörigen und Mitschwestern zusammen, um dem guten und fürsorglichen Gott für das Geschenk ihres Lebens und für ihre Berufung zum Ordensleben im Dienst des Reiches Gottes zu danken und ihn zu preisen.
Im Jahr 2026 kam sie in die Gemeinschaft der älteren Schwestern in Não Me Toque. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zunehmend. Nach einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt, während dessen sie das Sakrament der Krankensalbung empfing, kehrte sie am 26. April, dem Weltgebetstag für geistliche Berufe, friedlich heim zum Vater.
Wir beten, dass der Gute Hirte unserer lieben Schwester M. Ignes die ewige Ruhe schenken möge und dass sie für viele gute und heilige Berufungen Fürsprache einlegen möge.




