Schwester Maria Rogéria ND 5426 PDF Download
Therezia Zelia THEISEN
Provinz Unserer Lieben Frau von Guadalupe, Passo Fundo, RS, Brasilien
Datum und Ort der Geburt: 15. Oktober 1935 Selbach, RS
Datum und Ort der Profess: 12. Februar 1963 Passo Fundo, RS
Datum und Ort des Todes: 27. Juli 2026 Casa Betânia, Não-Me-Toque, RS
Datum und Ort der Bestattung: 28. Juli 2026 Santa Cruz Friedhof, Passo Fundo, RS
Therezia Zelia Theisen wurde in eine Familie hineingeboren, die tief in christlichen Werten verwurzelt war. Als zweites von den neun Kindern der Eheleute João Theisen Filho und Amalia Olinda Theisen wuchs sie in einem Umfeld auf, in dem Glaube, Respekt und Hilfsbereitschaft ihren Charakter prägten und sie ihr ganzes Leben lang begleiteten.
Als Antwort auf Gottes Ruf trat sie am 12. Februar 1961 in das Noviziat der Schwestern Unserer Lieben Frau in Passo Fundo ein. Mit ihrem Eintritt ins Ordensleben erhielt sie den Namen Schwester Maria Rogéria und begann damit ein Leben im treuen, einfachen und selbstlosen Dienst an Gott.
Sie engagierte sich mit Kompetenz und Mitgefühl und suchte stets nach Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung. Sie absolvierte mehrere Kurse im Gesundheitswesen und erwarb zudem ein Fachzertifikat im Bereich Buchhaltung, um ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in den Dienst der Kongregation und der ihr anvertrauten Menschen zu stellen.
Zwischen 1965 und 1999 war sie segensreich im Gesundheitswesen tätig. Sie arbeitete als Pflegehelferin und Koordinatorin, engagierte sich im Gesundheitsdienst und war als allgemeine Supervisorin von Gesundheitseinrichtungen tätig. In jeder Gemeinschaft und Tätigkeit, in der sie eingesetzt war, war sie bekannt für ihre Professionalität, ihre Dienstbereitschaft und ihren tiefen Respekt vor der Würde jedes einzelnen Menschen.
Später war sie in anderen Gemeinschaften tätig, wo sie weiterhin großzügig zur evangelisierenden Sendung der Kongregation beitrug. Eine ihrer Mitschwestern erinnert sich: „Ich hatte das Privileg, Schwester M. Rogéria kennenzulernen und ihren außergewöhnlichen Einsatz, ihre Kompetenz und ihre Dienstbereitschaft zu erleben. Ich erinnere mich vor allem an die Sorgfalt und an die Genauigkeit, mit der sie die Bankkontenabstimmungen durchführte. Sie war außergewöhnlich gründlich und achtete auf die kleinsten Details. Ich habe ihre Genauigkeit, ihren Einsatz und vor allem die Freude miterlebt, mit der sie diese Aufgaben erfüllte. Ich bin zutiefst dankbar für das Privileg, mit jemandem zusammengearbeitet zu haben, die so großzügig, engagiert und stets hilfsbereit war und die ihre Talente in den Dienst der Provinz und des Reiches Gottes stellte.“
Das Leben von Schwester Maria Rogéria war geprägt von unerschütterlicher Treue zu ihrer Berufung. Sie erfüllte den ihr anvertrauten Auftrag mit tiefer Liebe und bezeugte das Charisma der Schwestern Unserer Lieben Frau durch ihre Fürsorge für andere, ihren Einsatz für die Gemeinschaft und ihre schwesterliche Zuwendung gegenüber allen Menschen in ihrer Umgebung.
Von Natur aus fröhlich und herzlich pflegte sie dauerhafte Freundschaften und hatte stets ein offenes Ohr für die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen. Sie fand Freude am Dienen und brachte ihre Freundlichkeit durch kleine Gesten des Alltags zum Ausdruck, wobei sie andere mit einfachen Zeichen der Aufmerksamkeit und Zuwendung berührte.
Wir beten, dass Maria, der Schwester Maria Rogéria so oft ihren Glaubensweg anvertraut hat, sie nun in die Fülle des Lebens mit Christus führen möge. Möge das Zeugnis ihres Lebens weiterhin all jene inspirieren, die das Privileg hatten, sie kennenzulernen und an ihrer Seite zu gehen.





