Schwester Mary Jo ND 5730 PDF Download
Früher Schwester Maria Teresa
Mary Josephine TOLL
Provinz der Unbefleckten Empfängnis, USA
Datum und Ort der Geburt: 22. März 1944 Bellevue, Ohio
Datum und Ort der Profess: 18. August 1964 Toledo, Ohio
Datum und Ort des Todes: 16. Februar 2025 Sylvania, Ohio
Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott. (Micha 6,8)
„Wir sind gesandt, Zeugen für Jesus Christus zu sein.“ Diese Worte aus den Konstitutionen der Schwestern Unserer Lieben Frau beschreiben das Leben von Schwester Mary Jo Toll, die nach 61 Ordensjahren im Rosary Pflegezentrum zu Gott heimging. Ihr Leben war ein Kaleidoskop aus reichen, lebendigen Farben, die Muster für ihren abenteuerlichen Geist wurden.
Geboren in Bellevue, Ohio, als zweites von vier Kindern, besuchte sie die Immaculate Conception Schule, bevor sie Aspirantin an der Notre Dame Academy in Toledo wurde. Mary Jos starke, entschlossene Persönlichkeit führte sie auf viele Wege.
Selbstbewusst und zukunftsorientiert verließ Schwester ihre zweijährige Tätigkeit als Grundschullehrerin, um 1968 an der Notre Dame Academy zu unterrichten, wo sie sich auf Französisch, Sozialkunde und Religion spezialisierte und außerdem Dozentin für Geschichte am Notre Dame Extension College wurde. Als sie 1984 an der St. Wendelin Schule in Fostoria zu unterrichten begann, freundete sie sich mit Frauen in einem Migrantenlager an. Als sie über 100 Migrantenlager im Nordwesten von Ohio entdeckte, erkannte sie den Ruf, sich hauptberuflich mit Migranten zu beschäftigen.
Im Jahr 1998 wurde Schwester Mary Jo die Gründerin/Leiterin des En Camino Ministry für das Bistum Toledo und stellvertretende Leiterin im Büro für Hispanische Dienste. Schwester erweiterte ihren Tätigkeitsbereich im Jahr 2007, als sie die Vertreterin der Schwestern Unserer Lieben Frau als NGO bei den Vereinten Nationen wurde, eine Position, die sie bis 2015 innehatte. Dort setzte sie sich für Frauen und Mädchen durch systemischen Wandel und Empowerment ein, die für ihre wirtschaftlichen und politischen Rechte entscheidend sind. Sie nahm auch an einem Forum von katholisch inspirierten NGOs zu neuen Herausforderungen in einer globalisierten Welt in Rom im Jahr 2010 teil. Zurück in Ohio im Jahr 2016 setzte Schwester ihre Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen bis 2023 fort.
Als die Parkinson-Krankheit sie einschränkte, zog sie ins Rosary Pflegezentrum in Sylvania, Ohio, wo sie fast drei Jahre lang lebte. Dort behielt sie ihr Gebet und ihre lebenslange Offenheit für alle Menschen bei bis zu ihrem Tod weniger als zwei Wochen nach ihrer Verlegung in ein Hospiz.
Möge sie nun ruhen in der liebevolle Umarmung unseres guten und fürsorgenden Gottes.