Schwester Mary Shobhita ND 6747 PDF Download
Aleykutty PEZHUMKATTIL
Provinz Mariä Heimsuchung, Bangalore
Datum und Ort der Geburt: 29. Januar 1948 Kerala, Indien
Datum und Ort der Profess: 06. Januar 1978 Patna, India
Datum und Ort des Todes: 03. Mai 2026 Shalom Sadan, Vijayanagar, Mysore
Datum und Ort der Bestattung: 05. Mai 2026 SND-Friedhof, Ausbildungshaus, Mysore.
„Kostbar ist in den Augen des Herrn das Sterben seiner Frommen.“ Ps. 116,15
Schwester Mary Shobhita war das dritte von zehn Kindern des Ehepaars Augustin und Brigit PEZHUMKATTIL. Sie wurde am 9. Februar 1948 getauft, empfing am 8. Dezember 1955 die erste Heilige Kommunion und am 22. Dezember 1955 die Firmung. Sie schloss die Grund-schule ab, doch finanzielle Schwierigkeiten hinderten sie daran, die weiterführende Schule zu besuchen. Sie war als Lehrerin an der Sonntagsschule ihrer Pfarrei tätig.
Sie hatte den Wunsch, Missionarin zu werden. Durch göttliche Fügung kam Pater Francis Kandathil, der Leiter der Berufungsarbeit der Diözese Palai, in ihre Pfarrei. Sie sprach mit P. Francis über ihren großen Wunsch, Missionarin zu werden, und er traf Vorkehrungen, damit sie ihre Ausbildung abschließen konnte. Am 15. Juli 1973 trat sie in Patna bei den Schwestern Unserer Lieben Frau ein. 1974 absolvierte sie in Kalkutta den Montessori-Ausbildungskurs. Innerhalb eines Jahres erwarb sie das nötige Wissen, um bei den ganz kleinen Kindern in den Montessori-Klassen zu arbeiten.
Am 25. Mai 1975 wurde sie Postulantin und setzte ihre Ausbildung im Noviziat fort. Nach ihrer zeitlichen Profess wurde sie der Montessori-Abteilung der Notre Dame Academy in Patna zugewiesen, wo sie sich mit größter Sorgfalt um die jungen Menschen kümmerte. Die familiäre Situation hatte Schwester Mary Shobhita schon seit einiger Zeit beunruhigt, und so beendete sie am 18. August 1979 ihre Mitgliedschaft bei den Schwestern Unserer Lieben Frau. Sie arbeitete und half ihren Geschwistern, ihre Ausbildung abzuschließen. Nach einigen Jahren kehrte Schwester Mary Shobhita zu den Schwestern Unserer Lieben Frau zurück. Am 25. August 1984 legte sie erneut ihre zeitlichen Gelübde ab und am 9. Dezember 1989 ihre ewigen Gelübde.
Sie engagierte sich in der Provinz für die Erziehung von Kleinkindern und Kindern mit geistiger Behinderung. Sie war eine hervorragende Köchin und übernahm die Küchenarbeit in kleinen und großen Gemeinschaften.
Später entschied sie sich dafür, als Missionarin nach Ostafrika zu gehen. Von 2002 bis 2012 war sie in Nairobi, Kenia, tätig. Nach ihrer Rückkehr aus Ostafrika schloss sie sich der Provinz Unserer Lieben Frau von der Heimsuchung in Bangalore an. Dort war sie als Ausbilderin für die Schwestern mit zeitlichem Gelübde tätig.
In der Zwischenzeit bekam sie schwere gesundheitliche Probleme und musste sich mehreren Operationen unterziehen, was ihre aktive Mitarbeit in der Mission einschränkte. In den letzten Jahren ihres Lebens lebte sie im „Shalom Sadan“ (Friedenshaus), der Krankenstation der Schwestern der Provinz von der Heimsuchung in Bangalore. Selbst während sie unter verschiedenen Krankheiten litt, war sie sehr heiter. Sie war ein Vorbild dafür, wie man still und ohne Klagen leidet. Ihr freundliches Gesicht täuschte über das intensive Leiden hinweg, das sie in der letzten Phase ihrer Krebserkrankung durchlebte. Sie war nur wenige Tage vor ihrem Heimgang in die Ewigkeit vollständig bettlägerig.
Möge sie ruhen in Frieden.





