{"id":90358,"date":"2020-03-08T13:34:06","date_gmt":"2020-03-08T13:34:06","guid":{"rendered":"https:\/\/snd1.org\/schwester-maria-irmgarde\/"},"modified":"2024-07-05T10:15:51","modified_gmt":"2024-07-05T10:15:51","slug":"schwester-maria-irmgarde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snd1.org\/de\/todesnachricht\/schwester-maria-irmgarde\/","title":{"rendered":"Schwester Maria Irmgarde\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><b>Schwester Maria Irmgarde<\/b>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<span style=\"font-weight: 400;\">ND 3940\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IrmgardeD.pdf\"><i class=\"fa fa-download\"><\/i>PDF Download<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Euphemia <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Hueske<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Maria Regina Provinz, Coesfeld\/Deutschland<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Datum und Ort der Geburt:<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">23. Mai 1915<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Stadtlohn<br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Datum und Ort der Profess:<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">17. Oktober 1944<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Ahlen<br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Datum und Ort des Todes:<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">08. M\u00e4rz 2020<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Coesfeld, Kloster Annenthal<br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Datum und Ort der Beerdigung:<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">12. M\u00e4rz 2020<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">Coesfeld, Schwesternfriedhof<\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/SrIrmgarde.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-23800 alignleft\" src=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/SrIrmgarde.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"494\" srcset=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/SrIrmgarde.jpg 934w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/SrIrmgarde-248x350.jpg 248w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/SrIrmgarde-725x1024.jpg 725w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/SrIrmgarde-768x1085.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a>Herr, nimm auch uns zum Tabor mit, um uns dein Licht zu zeigen.<br \/>\n<\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400;\">Lass unsere Hoffnung Schritt um Schritt mit dir zu Gott aufsteigen.<br \/>\n<\/span><\/i><i><span style=\"font-weight: 400;\">Du wirst auch uns verkl\u00e4ren, Herr der Herren.<\/span><\/i><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">So lautet die erste Strophe eines Liedes im Gotteslob, das auf die Verkl\u00e4rung des Herrn hinweist. Sr. Maria Irmgarde durfte am zweiten Fastensonntag mit dem Evangelium von der Verkl\u00e4rung ihr Leben dem Herrn zur\u00fcckschenken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Euphemia Hueske wurde als f\u00fcnftes von neun Kindern in Stadtlohn geboren. Ihre Eltern, Herman und Christine Hueske, bewirtschafteten einen Bauernhof. Sie selbst beschreibt ihr Leben dort als einfach und schlicht und von tiefem Glauben gepr\u00e4gt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Von 1921 \u2013 1929 besuchte Euphemia die kath. Volksschule und anschlie\u00dfend bis 1932 die hauswirt-schaftliche Berufsschule in Stadtlohn. Bis zum Besuch der landwirtschaftlichen Haushaltungsschule von 1934 \u2013 1935 in Marienhain Vechta wurde ihre Arbeitskraft im landwirtschaftlichen Betrieb und in der gro\u00dfen Familie gebraucht. In Marienhain lernte Euphemia die Schwestern U.L.Frau kennen. Bis zu ihrem Eintritt 1942 in M\u00fclhausen lie\u00df sie sich aber noch Zeit. Sie selbst sagte in einem Interview: \u201eIch war innerlich unruhig und habe noch gesucht.\u201c Mitten im zweiten Weltkrieg wagte sie den Schritt ins Kloster, der aber geheim gehalten werden musste. Nachdem das Kloster in M\u00fclhausen in ein Lazarett umfunktioniert wurde, verlegte die Ordensgemeinschaft das Noviziat nach Cloppenburg. Hier wurde Euphemia still und heimlich eingekleidet und erhielt den Namen Schwester Maria Irmgarde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend des Krieges absolvierte Schwester Maria Irmgarde eine Ausbildung zur Schwesternhelferin in Ahlen und war im dortigen Lazarett eingesetzt. Nach Beendigung des Krieges wurden ihre F\u00e4higkeiten in der Krankenpflege gern genutzt im Schwesternaltenheim M\u00fclhausen, im Internat in Rheinbach und in einem Kinderheim in Porta Westfalica. In dieser Zeit wurde ihre Neigung zu Aufgaben im kaufm\u00e4nni-schen Bereich und in der Verwaltung deutlich. So besuchte sie noch mit 33 Jahren die zweij\u00e4hrige Handelsschule in Ahlen. Mit dem Abschluss war sie f\u00fcr ihre Lebensaufgabe im Caritasverband M\u00fcnster gut vorbereitet. 30 Jahre lang organisierte sie beim Di\u00f6zesancaritasverband Erholungsfreizeiten f\u00fcr Kinder und Kuren f\u00fcr M\u00fctter. Zu ihrem damaligen Chef, dem sp\u00e4teren Weihbischof Dr. Josef Voss, hielt sie bis zu dessen Tod guten Kontakt. Nach dem Eintritt ins Rentenalter ging Schwester Maria Irmgarde wieder nach Ahlen. Dort \u00fcbernahm sie in der Schwesternkommunit\u00e4t die Buchf\u00fchrung und Arbeiten an der Hauspforte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">1996 kam Schwester Maria Irmgarde zum Kloster Annenthal, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Sie verrichtete gerne noch kleine Dienste und freute sich, in der Gemeinschaft beheimatet zu sein. Mit zunehmendem Alter lie\u00dfen Geh\u00f6r und Sehkraft immer mehr nach. Trotzdem bem\u00fchte sie sich, sich \u00fcber alle Ereignisse in der weltweiten Kongregation zu informieren. Auch ihr Interesse an Kirche und Politik war bis ins hohe Alter lebendig. Alle Anliegen, ob aus der Ordensgemeinschaft, der Familie oder der Kirche, nahm sie mit ins Gebet, denn das Gebet wurde mehr und mehr ihre Tagesbesch\u00e4ftigung. Wenn sie mit dem Rollstuhl noch bis eine Woche vor ihrem Tod durch die Flure und zum Oratorium fuhr, war der Rosenkranz ihr st\u00e4ndiger Begleiter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zu ihrer gro\u00dfen Familie hielt Schwester Maria Irmgarde guten Kontakt und freute sich, wenn Nichten und Neffen sie besuchten. Bei Ordensjubil\u00e4en und Geburtstagen gab es immer wieder Familientreffen. Eine besondere Freude war es f\u00fcr sie, wenn ihre leibliche Schwester, Schwester Radegundis, die zu der Ordensgemeinschaft von der g\u00f6ttlichen Vorsehung geh\u00f6rt, f\u00fcr ein paar Tage zu Besuch kam. Dann gab es reichlich Gelegenheit, sich an gemeinsame Erlebnisse von fr\u00fcher zu erinnern, Aktuelles in der gro\u00dfen Familie zu beleuchten und besonders zusammen zu beten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Etwa eine Woche vor ihrem Heimgang zeigte sich eine so gro\u00dfe Schw\u00e4che, dass sie das Bett nicht mehr verlassen konnte. Schwester Radegundis und einige Nichten und Neffen konnten sie noch einmal besuchen. 104 Jahre und 10 Monate waren ihr geschenkt, den Berg der Verkl\u00e4rung zu erklimmen. Am Abend des Festes der Verkl\u00e4rung des Herrn hat sie den Gipfel erreicht. Nun darf sie den verkl\u00e4rten Herrn von Angesicht zu Angesicht schauen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Regina Provinz<br \/>\nCoesfeld\/Deutschland<br \/>\n08. 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