{"id":88923,"date":"2019-04-13T11:30:35","date_gmt":"2019-04-13T11:30:35","guid":{"rendered":"https:\/\/snd1.org\/schwester-maria-adelheide\/"},"modified":"2024-07-05T10:25:36","modified_gmt":"2024-07-05T10:25:36","slug":"schwester-maria-adelheide","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snd1.org\/de\/todesnachricht\/schwester-maria-adelheide\/","title":{"rendered":"Schwester Maria Adelheide"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schwester Maria Adelheide\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/strong> ND 4746\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/AdelheideD.pdf\"><i class=\"fa fa-download\"><\/i>PDF Download<\/a><\/p>\n<p>Ida Waschinski<\/p>\n<p>Maria Regina Provinz, Coesfeld\/Deutschland<\/p>\n<p>Datum und Ort der Geburt:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 27. Juni 1931\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Koblenz<br \/>\nDatum und Ort der Profess:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 08. September 1958\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 M\u00fclhausen<br \/>\nDatum und Ort des Todes:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 13. April 2019\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 M\u00fclhausen, Haus Salus<br \/>\nDatum und Ort der Beerdigung:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 23. April 2019\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 M\u00fclhausen, Schwesternfriedhof<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190413_Adelheide.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-22690 alignleft\" src=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190413_Adelheide.jpg\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190413_Adelheide.jpg 865w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190413_Adelheide-262x350.jpg 262w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190413_Adelheide-768x1026.jpg 768w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190413_Adelheide-766x1024.jpg 766w\" sizes=\"(max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/a>Schwester Maria Adelheide war das \u00e4lteste Kind des Polizeihauptwachtmeisters Herrmann Waschinski und seiner Ehefrau Gertrud und wuchs zusammen mit ihren beiden j\u00fcngeren Br\u00fcdern in Ahrweiler und Gelsdorf in der Eifel auf.<\/p>\n<p>Als sie neun Jahre alt war, starb die Mutter, und da der Vater aus dienstlichen Gr\u00fcnden nicht entsprechend f\u00fcr seine Familie sorgen konnte, kamen die drei Kinder zu Ordensschwestern, deren Kloster mit einem Altenheim verbunden war. F\u00fcr die Kinder war es sehr schwer, in der nicht Kind gerechten Umgebung aufzuwachsen, aber im Umkreis des v\u00e4terlichen Wohnortes gab es kein Kinderheim. Sp\u00e4ter heiratete der Vater wieder, so dass die Kinder in ihre Familie zur\u00fcckkehren konnten und in ihrer Stiefmutter eine liebende und f\u00fcrsorgliche Mutter fanden.<\/p>\n<p>Der Vater wurde w\u00e4hrend des zweiten Weltkrieges als Soldat eingezogen und nach dem Krieg als vermisst gemeldet. F\u00fcr die neue Mutter war es selbstverst\u00e4ndlich, weiter in liebevoller Sorge f\u00fcr die Kinder da zu sein. Diese waren ihr daf\u00fcr lebenslang dankbar.<\/p>\n<p>Nach der Entlassung aus der Volksschule im Jahr 1945 erhielt Ida in Gelsdorf und Andernach eine hauswirtschaftliche Ausbildung. Hier erkrankte sie an Lungentuberkulose, die erst nach Krankenhaus- und Heilst\u00e4ttenaufenthalten und der Entfernung des kranken Lungenlappens nach drei Jahren geheilt werden konnte. Bis 1950 arbeitete sie wieder bei den Schwestern in Gelsdorf und kam dann als Gruppenhelferin in das Internat der Schwestern U. L. Frau am St. Joseph Gymnasium nach Rheinbach.<\/p>\n<p>In der Zusammenarbeit mit den Schwestern im Internat festigte sich ihre Berufung zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und zum Ordensleben als Schwester U.L. Frau. Im Oktober 1955 begann sie in M\u00fclhausen ihre kl\u00f6sterliche Ausbildung. Nach der Noviziatszeit half sie in der Erziehung im Internat in M\u00fclhausen und im Kinderheim in Kempen.<\/p>\n<p>An der Kinderpflegerinnenschule St. Anna in Neuss erlernte sie den Beruf der Kinderpflegerin, machte nach dem Examen ihr Anerkennungsjahr im Kinderheim St. Josef Stift in Wachtendonk und \u00fcbernahm anschlie\u00dfend dort bis 1975 eine Gruppenleitung. An der Fachschule f\u00fcr Sozialp\u00e4dagik in M\u00f6nchengladbach erwarb sie das Diplom als Erzieherin und arbeitete in den Folgejahren bis 1992 in verschiedenen Internaten und Kinderheimen in M\u00f6nchengladbach, Wachtendonk und M\u00fclhausen.<\/p>\n<p>Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden musste sie ihre Erziehert\u00e4tigkeit aufgeben und versorgte ab 1992 das Refektorium und die Kapelle in Haus Maria Helferin in Leuth. Im Jahr 2010 kam sie in die Kommunit\u00e4t in B\u00fcren und 2013 in das Schwesternaltenheim Haus Salus in M\u00fclhausen.<\/p>\n<p>Schwester Maria Adelheide litt sehr an vielen allergischen Reaktionen, verbunden mit starkem Asthma und massiver Atemnot, die immer mehr ihre Kraft forderten und sie hilfs-und pflegebed\u00fcrftig machten. Trotz ihrer schwachen Gesundheit liebte sie ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und half ihnen auf dem Weg ins Leben. Au\u00dferdem liebte sie die ehrenamtliche T\u00e4tigkeit in den verschiedenen Pfarrgemeinden und pflegte regen Kontakt zu den ehemaligen Kindern und Jugendlichen und einem gro\u00dfen Freundes- und Bekanntenkreis. Soweit es ihre Gesundheit zulie\u00df, nahm sie gerne am Gemeinschaftsleben der Schwestern in Haus Salus teil.<\/p>\n<p>Die letzten Lebenstage waren f\u00fcr Sr. M. Adelheide so qualvoll, dass es f\u00fcr sie eine Erl\u00f6sung war, als Gott ihr die Atemnot nahm und sie im Tod Freiheit und Weite fand. Wir danken ihr f\u00fcr alles Gute, das sie geschenkt hat, und f\u00fcr die in Geduld und Freundlichkeit ertragenen Leiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Regina Provinz<br \/>\nCoesfeld\/Deutschland<br \/>\n13. April 2019<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":88924,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[282],"tags":[],"class_list":["post-88923","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-todesnachricht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88923"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88923\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}