{"id":86122,"date":"2017-08-18T12:05:37","date_gmt":"2017-08-18T12:05:37","guid":{"rendered":"https:\/\/snd1.org\/schwester-maria-ancilla\/"},"modified":"2024-07-05T10:47:39","modified_gmt":"2024-07-05T10:47:39","slug":"schwester-maria-ancilla","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snd1.org\/de\/todesnachricht\/schwester-maria-ancilla\/","title":{"rendered":"Schwester Maria Ancilla\u00a0\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schwester Maria Ancilla<\/strong><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>ND 4794 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AncillaD.pdf\"><i class=\"fa fa-download\"><\/i> PDF Download<\/a><br \/>\nJosefa FRERICHS<\/p>\n<p>Maria Regina Provinz, Coesfeld, Deutschland<\/p>\n<p>Datum und Ort der Geburt: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a012. November 1932 \u00a0 Cloppenburg<br \/>\nDatum und Ort der Profess:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 27. Februar 1957\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Coesfeld<br \/>\nDatum und Ort des Todes:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 18. August 2017 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Coesfeld, Kloster Annenthal<br \/>\nDatum und Ort der Beerdigung: \u00a0 \u00a0 \u00a0 23. August 2017 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Coesfeld, Schwesternfriedhof<\/p>\n<p><em><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19957\" src=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ancilla-photo.jpg\" alt=\"\" width=\"144\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ancilla-photo.jpg 276w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ancilla-photo-233x350.jpg 233w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ancilla-photo-100x150.jpg 100w\" sizes=\"(max-width: 144px) 100vw, 144px\" \/>\u201eO Herr, wie sch\u00f6n du wohnst, wie lieblich ist dein Haus.<br \/>\n<\/em><em>Nur dahin, wo du thronst, schaut meine Seele aus.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dieser erste Vers aus Psalm 84 l\u00e4sst die Sehnsucht von Schwester Maria Ancilla in ihren letzten Lebenswochen deutlich werden. Am Freitagabend durfte sie der endg\u00fcltigen Einladung Gottes in sein Haus folgen.<\/p>\n<p>Schwester Maria Ancilla, Josefa Frerichs, war das zweite von acht Kindern der Eheleute Josef und Josefine Frerichs und wuchs in Lankum bei Cloppenburg auf einem Bauernhof auf. Hier besuchte sie ab 1939 die kath. Volksschule. Nach Wiederer\u00f6ffnung der Liebfrauenschule in Cloppenburg wechselte sie 1945 zum Gymnasium und bestand dort 1954 das Abitur.<\/p>\n<p>Zeitlebens pflegte sie eine tiefe Marienverehrung, die schon im Elternhaus grundgelegt war. So trat sie nach dem Abitur in unsere Ordensgemeinschaft ein, die die Gottesmutter als ihre Patronin verehrt. Die Schwestern Unserer Lieben Frau hatte sie durch ihre Tante, Schwester Maria Richaria, und auch als Sch\u00fclerin kennen gelernt. Bei der Einkleidung erhielt sie den Namen Schwester Maria Ancilla in Anlehnung an das Fiat der Gottesmutter.<\/p>\n<p>Nach der Ordensausbildung begann sie ihre Berufsausbildung zur Lehrerin zun\u00e4chst an der P\u00e4dagogischen Hochschule in Vechta. Sp\u00e4ter nahm sie ein Studium an der Universit\u00e4t in M\u00fcnster \u00a0in den F\u00e4chern Englisch und Deutsch auf. Zwischendurch war sie f\u00fcr ein Jahr in England, um ihre Englischkenntnisse durch Kurse zu erweitern. Zeitgleich erteilte sie Deutschunterricht an zwei Schulen in Liverpool. 1972 legte sie die erste Staatspr\u00fcfung ab. Danach erteilte sie Unterricht an unseren ordenseigenen Schulen in Ahlen und B\u00fcren.<\/p>\n<p>1974, erst 42-j\u00e4hrig, wurde Schwester Maria Ancilla gebeten, das Amt der Provinzoberin in der Coesfelder Ordensprovinz zu \u00fcbernehmen, das sie zw\u00f6lf Jahre aus\u00fcbte. In ihre Amtszeit fiel der Bau des neuen Provinzhauses Kloster Annenthal. Sp\u00e4ter leitete sie 15 Jahre den Schwestern-konvent an unserer Liebfrauenrealschule in Nottuln. Gerade w\u00e4hrend dieser verantwortungsvollen Zeiten wurden die Eigenschaften von Schwester Maria Ancilla deutlich, die ihr schon von ihrer Schulleiterin, Schwester Maria Angelina, in einem Zeugnis bescheinigt worden waren. \u201eJosefa hat sich ausgezeichnet durch Bescheidenheit, Zur\u00fcckhaltung und ein feinf\u00fchlendes Wesen. Im Urteil ist sie sehr gerecht, tief religi\u00f6s, ehrlich, n\u00fcchtern und wirklichkeitsnah.\u201c<\/p>\n<p>Von 2006 bis 2009 war Schwester Maria Ancilla im Generalat in Rom, wo sie \u00dcbersetzungs-arbeiten \u00fcbernahm. 2009 kam sie zum Kloster Annenthal.<\/p>\n<p>Durch einen Fahrradunfall erlitt sie schwere Kopfverletzungen. Es setzte allm\u00e4hlich eine Demenz ein, die sich zunehmend verst\u00e4rkte, so dass sie immer mehr auf Hilfe angewiesen war. In ihrer Desorientierung, Angst und Unruhe wurde sie liebevoll von Mitschwestern begleitet.<\/p>\n<p>In den letzten Tagen bekr\u00e4ftigte sie wiederholt ihre Sehnsucht, heimgehen zu d\u00fcrfen. Gott erf\u00fcllte ihren Wunsch f\u00fcr uns \u00fcberraschend schnell. Er lud sie in die Wohnung ein, die er f\u00fcr sie bereitet hatte. M\u00f6ge sie nun ganz bei ihm geborgen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Regina Provinz<br \/>\nCoesfeld, Deutschland<br \/>\n 18. 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