{"id":81250,"date":"2015-10-19T18:40:12","date_gmt":"2015-10-19T18:40:12","guid":{"rendered":"https:\/\/snd1.org\/schwester-maria-philomene\/"},"modified":"2024-07-05T10:56:35","modified_gmt":"2024-07-05T10:56:35","slug":"schwester-maria-philomene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snd1.org\/de\/todesnachricht\/schwester-maria-philomene\/","title":{"rendered":"Schwester Maria Philomene"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schwester Maria Philomene<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ND 5051 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Philomene-D.pdf\"><i class=\"fa fa-download\"><\/i> PDF Download<\/a><br \/>\nMarianne Laux<\/p>\n<p>Maria Regina Provinz, Coesfeld \/ Deutschland<\/p>\n<p>Datum und Ort der Geburt:\u00a0 23. Juli 1935\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ernst-Cochem\/Mosel, Deutschland<br \/>\nDatum und Ort der Profess:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 01. Mai 1959\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 M\u00fclhausen<br \/>\nDatum und Ort des Todes:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 19. Oktober 2015 \u00a0\u00a0\u00a0 M\u00fclhausen, Haus Salus<br \/>\nDatum und Ort der Beerdigung:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 23. Oktober 2015\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 M\u00fclhausen, Schwesternfriedhof<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Philomene.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14342\" src=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Philomene.jpg\" alt=\"Philomene\" width=\"158\" height=\"212\" \/><\/a>Marianne war die \u00e4lteste Tochter der Eheleute Josef und Maria Laux, geborene L\u00f6nards; sie hat noch eine zwei Jahre j\u00fcngere Schwester, Helga. Der Ort Ernst f\u00fchrt an der Mosel entlang und ist von Weinbergen umgeben. Wie viele Bewohner dieser Gegend f\u00fchrten auch Mariannes Eltern einen Weinbaubetrieb. W\u00e4hrend der Jahre 1942 bis 1951 besuchte Marianne die Volksschule in ihrem Heimatort. Durch den allzu fr\u00fchen Tod des Vaters musste sie schon w\u00e4hrend dieser Zeit mithelfen, um den Lebensunterhalt zu sichern. Frau Laux f\u00fchrte nebenher noch eine kleine Pension f\u00fcr Ferieng\u00e4ste. Nach der Schulentlassung setzte Marianne ihre ganze Kraft im elterlichen Betrieb ein, was schwere k\u00f6rperliche Arbeit bedeutete.<\/p>\n<p>Zur Erlangung hauswirtschaftlicher F\u00e4higkeiten kam sie als Lehrk\u00f6chin ins Heinrich-Haus nach Engers; dort lernte sie die Schwestern U.L.Frau kennen, und es reifte in ihr der Wunsch, selbst eine zu werden. Ihr Eintritt in unsere Kongregation erfolgte am 6. Oktober 1956; seit ihrer Einkleidung am 23.04.1957 ist sie nun Schwester Maria Philomene.<\/p>\n<p>Sr. M. Philomene sind immer Aufgaben in der Hauspflege und W\u00e4sche \u00fcbertragen worden, und sie verrichtete diese mit h\u00f6chster Zuverl\u00e4ssigkeit und Genauigkeit in M\u00fclhausen, K\u00f6ln und 44 Jahre in St. T\u00f6nis. Hier oblag ihr auch die Sorge f\u00fcr die Kapelle und die Kirchenw\u00e4sche der Pfarre. Das Marienheim in St. T\u00f6nis war ihr Zuhause; in diesem Haus mit angeschlossenem Kindergarten trafen sich alle Gruppierungen der Pfarre und Frauen zu Koch- und N\u00e4hkursen. Ihr ausgepr\u00e4gter Ordnungssinn sorgte daf\u00fcr, dass immer alle R\u00e4ume und \u201eEcken\u201c top in Ordnung waren. Mit einer freundlichen Bestimmtheit erwartete sie das auch von den Benutzern der R\u00e4ume.<\/p>\n<p>Sie war \u00fcberall im Haus zugegen; w\u00e4hrend ihrer Exerzitien- und Ferienzeiten fiel immer auf, was sie alles so selbstverst\u00e4ndlich versorgte. Schwester M. Philomene pflegte stets ein gutes, einvernehmliches Verh\u00e4ltnis zu ihren Mitarbeiterinnen. Ungez\u00e4hlten Menschen hat sie die T\u00fcr ge\u00f6ffnet und begegnete jedem mit Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.<\/p>\n<p>Sie selber lebte sehr bescheiden und beanspruchte f\u00fcr sich sehr wenig. Sie konnte gut still zuh\u00f6ren, hatte aber auch einen gewissen Schalk und Humor und liebte die Geselligkeit.<\/p>\n<p>Seit 1998 pilgerte Sr. M. Philomene \u00fcber viele Jahre mit der St. Matthias-Bruderschaft nach Trier zum Grab des Apostels Matthias. Es waren immer drei Tagem\u00e4rsche zu Fu\u00df; diese Zeit bedeutete ihr sehr viel. Auch hier war ihr keine Wegstrecke zu m\u00fchsam; allen war sie eine liebe, gesch\u00e4tzte Mitpilgerin.<\/p>\n<p>Nach Aufl\u00f6sung der Kommunit\u00e4t in St. T\u00f6nis kam Sr. M. Philomene am 01.08.2008 zum Kloster M\u00fclhausen, wo sie sich mit ihrer Hilfsbereitschaft in Haus, K\u00fcche und W\u00e4sche einbrachte. Sie konnte nicht \u201enein\u201c sagen, auch wenn sie sich und ihre Kr\u00e4fte dabei oft \u00fcberforderte. Bis zu ihrer Erkrankung hat sie vierzehnt\u00e4gig den nachmitt\u00e4glichen Dienst in der Cafeteria von Haus Salus versehen und mit Umsicht Schwestern und Besucher verw\u00f6hnt. \u2013 Sie sp\u00fcrte wohl das Schwinden ihrer Kr\u00e4fte und hat im Fr\u00fchjahr 2015 selbst darum gebeten, nach Haus Salus umzusiedeln. Hier genoss sie ihr sch\u00f6nes Zimmer, das sie jedem voller Stolz zeigte, sowie das Umsorgt-werden. Sie wirkte sehr gel\u00f6st. \u201eIch komme mir vor wie in einem Hotel\u201c, war ein h\u00e4ufiger Ausspruch von ihr.<\/p>\n<p>Zu ihrem 80. Geburtstag hatten ihre Angeh\u00f6rigen sie nach Hause eingeladen und ihr ein sch\u00f6nes Fest bereitet, an das sie sich gerne erinnerte. W\u00e4hrend dieser Zeit ist sie gest\u00fcrzt und es wurde Hirnbluten diagnostiziert. Seither ver\u00e4nderte sie sich zusehends und ihre Kraft nahm rapide ab.<\/p>\n<p>Der gute Gott erl\u00f6ste sie in den Abendstunden des 19. Oktober und \u00f6ffnete ihr die T\u00fcr zur ewigen Wohnung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Regina Provinz<br \/>\nCoesfeld \/ Deutschland<br \/>\n19. 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