{"id":79721,"date":"2015-01-31T07:39:05","date_gmt":"2015-01-31T07:39:05","guid":{"rendered":"https:\/\/snd1.org\/schwester-maria-bonosa\/"},"modified":"2024-07-05T11:00:02","modified_gmt":"2024-07-05T11:00:02","slug":"schwester-maria-bonosa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snd1.org\/de\/todesnachricht\/schwester-maria-bonosa\/","title":{"rendered":"Schwester Maria Bonosa"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Bonosa_w300.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-12445\" src=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Bonosa_w300.jpg\" alt=\"Bonosa_w300\" width=\"200\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Bonosa_w300.jpg 300w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Bonosa_w300-103x150.jpg 103w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Bonosa_w300-206x300.jpg 206w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/strong><strong>Schwester Maria Bonosa<\/strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 ND 3998 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Bonosa-D.pdf\">\u21d2 PDF Download<\/a><br \/>\nMaria Bienbeck<\/p>\n<p>Maria Regina Provinz, Coesfeld \/ Deutschland<\/p>\n<p>Datum und Ort der Geburt: \u00a0 \u00a0 \u00a027. Januar 1928 \u00a0 \u00a0H\u00fcls bei Krefeld, Deutschland<br \/>\nDatum und Ort der Profess: \u00a0 \u00a0 22. Mai 1952 \u00a0 \u00a0 \u00a0 M\u00fclhausen<br \/>\nDatum und Ort des Todes: \u00a0 \u00a0 \u00a0 31. Januar 2015 \u00a0\u00a0\u00a0Nettetal-Lobberich, Krankenhaus<br \/>\nDatum und Ort der Beerdigung: \u00a005. Februar 2015 \u00a0 M\u00fclhausen, Schwesternfriedhof<\/p>\n<p>Schwester Maria\u00a0 Bonosa, Maria Bienbeck, wurde als drittes von vier Kindern der Eheleute Wilhelm und Elisabeth Bienbeck in H\u00fcls bei Krefeld geboren. Tief verwurzelt im rheinischen Katholizismus erlebte sie im Elternhaus und in der Pfarrgemeinde ein frohes und offenes Christsein, das sich bei ihr zeigte in der besonderen Liebe zu Kindern.<\/p>\n<p>Volksschule, Kaufm\u00e4nnische Handelsschule, Landfrauenschule und Kinderg\u00e4rtnerinnenseminar waren die Stationen ihres Ausbildungsweges zur Kinderg\u00e4rtnerin und Hortnerin. In ihrem Heimatort und w\u00e4h-rend ihrer Ausbildungen und praktischen Eins\u00e4tze in den verschiedenen Einrichtungen der Schwestern Unserer Lieben Frau versp\u00fcrte sie in sich den Ruf zum Ordensleben und begann am 01.07.1949 in M\u00fclhausen ihr Postulat.<\/p>\n<p>In den ersten Ordensjahren arbeitete sie in verschiedenen Kinderg\u00e4rten im Ruhrgebiet und im Rheinland. Von 1959 bis 1962 leitete sie im Vinzenzheim in Aachen die Gruppe der Handelssch\u00fclerinnen. Bereit, neue Herausforderungen anzunehmen, kam sie 1962 als Leiterin der Aspirantinnenschule nach M\u00fclhausen, wo mit ihr die ersten f\u00fcnf jungen koreanischen Frauen ihren Einzug ins Antoniushaus hielten, um sich auf das Ordensleben vorzubereiten. Von Schwester Maria Bonosa erforderte diese Aufgabe sehr viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen, p\u00e4dagogisches Geschick, Geduld und Hingabe, denn die Koreanerinnen kamen aus einer v\u00f6llig anderen Kultur, ohne Kenntnisse in einer europ\u00e4ischen Sprache und aus einem katholischen Milieu, das gepr\u00e4gt war durch eine starke Diasporasituation inmitten der asiatischen nichtchristlichen Glaubenswelt.<\/p>\n<p>Im Zusammenleben mit den koreanischen Aspirantinnen wuchs in ihr der Wunsch, als Pionierin nach Ostasien zu gehen, und ab 1966 bereitete sie sich durch Kurse auf ihre neue Sendung vor.Zusammen mit Sr. M. Alexandra und Sr. M. Bertilde trat sie am 07. Juli 1967 ihre Missionsreise nach Korea an.<\/p>\n<p>Schweren Herzens musste Schwester Maria Bonosa bereits 1968 Korea aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden wieder verlassen und kehrte nach Deutschland zur\u00fcck. Hier \u00fcbernahm sie in D\u00fcsseldorf die Leitung des Kinderhortes in der Pfarre Herz Jesu und erwarb die staatliche Lehrbefugnis f\u00fcr katholischen Religions-unterricht an Grund- und Hauptschulen. Von 1972 bis 2004 unterrichtete sie als Religionslehrerin an der kath. Grundschule in D\u00fcsseldorf, Gerresheimer Stra\u00dfe, und in der Lehrerfortbildung der Grundschullehre-rinnen und -lehrer sowie in der religionsp\u00e4dagogischen Anleitung der Priesteramtskandidaten. Anl\u00e4sslich ihres 25-j\u00e4hrigen Dienstjubil\u00e4ums feierten mit ihr die ganze Schule und Vertreter des Schulreferates der Stadt D\u00fcsseldorf und des Erzbistums K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Im Jahr 2004 erfolgte ihre Versetzung in die Kommunit\u00e4t der Ratinger Liebfrauenschule. Von hier aus erteilte sie F\u00f6rderunterricht an der Paul Klee Schule in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Schwester Maria Bonosa war von Gott beschenkt mit gro\u00dfer menschlicher W\u00e4rme und Zuwendung. Aus der Freude an Gott, ihrem missionarischen Eifer und einem echten rheinischen Humor erwuchs ihr die Kraft, Kinder und Erwachsene f\u00fcr Gott zu begeistern und einen lebensnahen und abwechslungsreichen Unterricht zu erteilen.<\/p>\n<p>Nach einem Schlaganfall kam Schwester Maria Bonosa 2009 nach Haus Salus und nahm dankbar und freundlich die Hilfe und Betreuung an, die ihr halfen, die Lasten des Alters und der Krankheit zu tragen. Still lebte sie aus den reichen Quellen ihrer Gottverbundenheit, pflegte Kontakte mit ihrer Familie und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen und freute sich an der Gemeinschaft mit ihren Mitschwestern.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus in Nettetal-Lobberich legte sie ihr Leben still in Gottes Hand zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Regina Provinz<br \/>\nCoesfeld \/ Deutschland<br \/>\n31. 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