{"id":75483,"date":"2013-07-03T07:30:56","date_gmt":"2013-07-03T07:30:56","guid":{"rendered":"https:\/\/snd1.org\/schwester-maria-eberta\/"},"modified":"2024-07-05T11:07:56","modified_gmt":"2024-07-05T11:07:56","slug":"schwester-maria-eberta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snd1.org\/de\/todesnachricht\/schwester-maria-eberta\/","title":{"rendered":"Schwester Maria Eberta"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Eberta_2.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7446\" alt=\"Eberta_2\" src=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Eberta_2.jpg\" width=\"242\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Eberta_2.jpg 242w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Eberta_2-139x150.jpg 139w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Eberta_2-150x161.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 242px) 100vw, 242px\" \/><\/a><strong>SCHWESTER MARIA EBERTA<\/strong> \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 ND 3625 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/EbertaD.pdf\" target=\"_balnk\" rel=\"noopener\">\u21d2 PDF Download<\/a><br \/>\nJosefine Dorenkamp<\/p>\n<p>Nossa Senhora Aparecida Provinz, Canoas, RS \u2013 Brasilien<\/p>\n<p>Datum und Ort der Geburt: 23. April 1915 Vechta, Oldenburg, Deutschland<br \/>\nDatum und Ort der Profess: 18. Januar 1939 M\u00fclhausen, Deutschland<br \/>\nDatum und Ort des Todes: 03. Juli 2013 Recanto Aparecida, Canoas, RS<br \/>\nDatum und Ort der Bestattung: 04. Juli 2013 Schwesternfriedhof, Canoas, RS<\/p>\n<p>\u201cNur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; darum werde ich nicht wanken\u201d. Psalm 62,7<br \/>\nDa Schwester M. Eberta ein gutes Herz und einen missionarischen Geist hatte, suchte sie nach einem tieferen Sinn in ihrem Leben, indem sie sich Gott weihte und ihren Br\u00fcdern und Schwestern diente. Ihre Heiterkeit und Hingabe spiegelten den Geist froher Einfachheit wider. Sie lebte unser Charisma der G\u00fcte Gottes und seiner f\u00fcrsorgenden Liebe.<\/p>\n<p>Josefine Dorenkamp war das sechste Kind von Heinrich und Maria Roelker Dorenkamp, die eine Landwirtschaft betrieben. Die gro\u00dfe und gl\u00e4ubige Familie war gesegnet mit drei Ordensberufen unter den zw\u00f6lf Kindern. Zusammen mit ihren verstorbenen Schwestern, Schwester Maria Severa und Schwester M. Bilhildis, weihte sie sich Gott in der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau.<\/p>\n<p>Als sie 1937 in M\u00fclhausen, Deutschland, das Noviziat begann, erhielt sie den Namen Schwester Maria Eberta. Nach ihrer ersten Profess schloss sie sich der 23. Gruppe deutscher Missionarinnen an, die 1939 nach Brasilien fuhr. Fern der Heimat musste sie eine neue Sprache lernen und sich in einer neuen Kultur einleben. Schwester Maria Eberta half bei der Organisation des Krankenhausbetriebes von Bernardina Salles de Barros in J\u00falio de Castilhos, der im Aufbau war. Im ersten Jahr arbeitete sie dort schon bei den Kranken, die sie voll G\u00fcte und Freundlichkeit pflege.<\/p>\n<p>Viele Jahre war sie als Krankenschwester in verschiedenen Krankenh\u00e4usern t\u00e4tig. Wo auch immer sie war, zeichnete sie sich aus durch ihre Kompetenz, ihre Hingabe, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre sehr guten Beziehungen. Schwestern, Angestellte, \u00c4rzte und Patienten sch\u00e4tzten und bewunderten ihren Dienst und ihr freundliches Wesen. Sie sorgte mit ganzer Hingabe f\u00fcr die schwangeren Frauen w\u00e4hrend der Geburt. Ihre Ruhe und Erfahrung gaben den M\u00fcttern Kraft und Zuversicht.<\/p>\n<p>Schwester Maria Eberta hatte ein L\u00e4cheln, das die Z\u00e4rtlichkeit Gottes ausstrahlte. Sie war freundlich in einfachen, allt\u00e4glichen und in schwierigen Situationen. In ihren vielen Jahren als Hausoberin sorgte sie aufmerksam und liebevoll f\u00fcr die Schwestern. Ihre frohe und zuvorkommende Art erm\u00f6glichte eine Atmosph\u00e4re des Wohlwollens und der Freude. Ihre charakteristische Stille kennzeichnete ihren apostolischen Dienst und auch ihr Zusammenleben mit den Schwestern in der Gemeinschaft. 1979 hie\u00df Sr. Maria Eberta als erste Oberin des Recanto Aparecida Hauses die ersten \u00e4lteren und kranken Schwestern willkommen. Sie blieb 33 Jahre in Recanto Aparecida, wo sie mit Freundlichkeit und Liebe als Hausoberin t\u00e4tig war, in der Pflege half und kleine Dienste in der Gemeinschaft \u00fcbernahm.<\/p>\n<p>Schwester M. Eberta hatte eine gro\u00dfe Liebe zur Kongregation. Das Gebet und neue Berufungen waren f\u00fcr sie besonders wichtig. Junge Schwestern hie\u00df sie immer mit einem L\u00e4cheln und mit besonderer Aufmerksamt willkommen. Als ihre Kraft in ihren letzten Jahre in Recanto Aparecida nachlie\u00df, widmete sie sich den bettl\u00e4gerigen Schwestern indem sie ihnen die heilige Kommunion brachte. 2006 musste sie diesen Dienst aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden aufgeben.<\/p>\n<p>Die Freundlichkeit, die sie gegen\u00fcber allen zeigte, die ihrer Pflege anvertraut waren, wurde ihr w\u00e4hrend ihrer langen Zeit als bettl\u00e4gerige Patientin reich zur\u00fcckgegeben. Alle Mitschwestern und Kranken-schwestern sorgten sehr gut f\u00fcr sie. W\u00e4hrend der langen Zeit ihrer Krankheit bewahrte sie ihre Dankbar-keit und ihre Freundlichkeit.<br \/>\nSchlie\u00dflich starb sie so still wie sie gelebt hatte. Am Abend des 3. Juli rief Gott sie in sein Reich des Lichtes und des Friedens. Wir sind Schwester Maria Eberta dankbar f\u00fcr ihr Zeugnis des gelebten Glaubens, das sich in ihrer frohen Einfachheit und Freundlichkeit zeigte. R.I.P.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nossa Senhora Aparecida Provinz<br \/>\nCanoas, RS \u2013 Brasilien<br \/>\n 03. 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