{"id":119807,"date":"2026-09-20T07:34:38","date_gmt":"2026-09-20T07:34:38","guid":{"rendered":"https:\/\/snd1.org\/?p=119807"},"modified":"2026-09-24T07:43:52","modified_gmt":"2026-09-24T07:43:52","slug":"schwester-maria-gratia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snd1.org\/de\/todesnachricht\/schwester-maria-gratia\/","title":{"rendered":"Schwester Maria Gratia"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schwester \u00a0Maria \u00a0Gratia\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 ND 5666\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/GratiaD.pdf\"><i class=\"fa fa-download\"><\/i>PDF Download<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Maria GROOT-BERNING<\/p>\n<p>Maria Regina Provinz, Coesfeld \/ Deutschland<\/p>\n<p>Datum und Ort der Geburt:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 21. Juli 1934\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Gro\u00dfemast bei Vreden<br \/>\nDatum und Ort der Profess:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 15. August 1964\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Coesfeld<br \/>\nDatum und Ort des Todes:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 20. September 2026\u00a0\u00a0 Coesfeld, Kloster Annenthal<br \/>\nDatum und Ort der Beerdigung:\u00a0\u00a0 24. September 2026\u00a0\u00a0 Coesfeld, Schwesternfriedhof<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Gratia.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-119806\" src=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Gratia.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Gratia.jpg 220w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Gratia-100x150.jpg 100w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a>Maria Groot-Berning wuchs mit ihren f\u00fcnf Geschwistern wohlbeh\u00fctet durch ihre Eltern Gerhard Groot-Berning und seine Frau Johanna, geborene Feldbrack auf. Die Eltern hatten einen landwirtschaftlichen Betrieb. Maria besuchte die katholische Volksschule in Gro\u00dfemast und wurde 1950 aus dieser mit einem guten Zeugnis entlassen. Sie half in den weiteren Jahren auf dem elterlichen Hof mit, bis sie von 1958 bis 1959 im Herz Jesu Kloster in Vreden als Lern-k\u00f6chin angestellt wurde. Hier bekam sie eine gr\u00fcndliche Ausbildung in allen hauswirtschaftli-chen Bereichen. Die damalige Hausoberin schrieb in ihrem Zeugnis: \u201eFrl. Groot-Berning war stets ehrlich, freundlich und bereitwillig zu jeder Arbeit. Wir k\u00f6nnen sie in jeder Hinsicht empfehlen und w\u00fcnschen ihr f\u00fcr die Zukunft alles Gute.&#8221; Nach dieser Zeit im Herz Jesu Kloster blieb Maria zwei weitere Jahre zu Hause, bis sie im Oktober 1961 in unsere Ordens-gemeinschaft eintrat. Am 18. August 1962 wurde sie eingekleidet und erhielt ihren Ordens-namen Schwester Maria Gratia. Nach ihrer ersten Profess 1964 kam sie zum Piuskolleg in Coesfeld und arbeitete verantwortlich in der Hauspflege, bis sie 1969 nach Rom ins Terziat fuhr, um dort im Juli ihre ewigen Gel\u00fcbde abzulegen.<\/p>\n<p>Stationen ihrer T\u00e4tigkeiten waren B\u00fcren und das Liebfrauenstift in Gelsenkirchen. Am Meinwerk-Institut in Paderborn erhielt sie eine fundierte Ausbildung zur Wirtschafterin und 1988 legte sie die Ausbildereignungspr\u00fcfung ab. 33 Jahre wirkte Sr. Maria Gratia mit aller Kraft und Freude in K\u00fcche und Haus im Seniorenheim Liebfrauenstift in Gelsenkirchen, bis bei ihr eine beginnende Demenz diagnostiziert wurde und sie schweren Herzens ihre geliebte Aufgabe loslassen musste.<\/p>\n<p>Sie wechselte 2008 zum Kloster Annenthal und verrichtete hauswirtschaftliche Dienste auf den Salus-stationen. Ihr frohes heiteres Wesen, ihre Liebesw\u00fcrdigkeit und Einfachheit, mit der sie uns begegnete, waren beispielhaft. \u00dcber Besuche von zu Hause freute sie sich immer, wenn auch die Kommunikation mit der Zeit schwierig wurde. Mit zunehmender Demenz liebte sie es immer mehr, in geselliger Runde zu sein. Sie war gern drau\u00dfen und begleitete, so lange es ihr m\u00f6glich war, mit ihrem Rollator eine rollstuhlfahrende Mitschwester durch den Park. Ein vertrautes, warmes Bild. Schwester Maria Gratia hatte ein strahlendes L\u00e4cheln, dabei sa\u00df der Schalk in ihren Augen. Als sie l\u00e4ngst nicht mehr sprechen konnte, beschenkte sie uns gro\u00dfz\u00fcgig mit ihrer Warmherzigkeit und Zuneigung.<\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit lie\u00dfen ihre Kr\u00e4fte nach, bis sie eines Tages nicht mehr aufstehen konnte. Auch in dieser letzten Lebensphase war eine Begegnung mit ihr gepr\u00e4gt von gegenseitiger Freude und Dankbarkeit. Von unseren Mitarbeiterinnen in der Pflege und in der Betreuung wurde Schwester Maria Gratia liebevoll umsorgt, von der Schwesterngemeinschaft mitgetragen.<\/p>\n<p>Als Schwester Maria Gratia noch sprechen konnte, im Rollstuhl sa\u00df und in den Aufzug gefahren wurde, sagte sie einmal: \u201eFahren wir jetzt in den Himmel?\u201c \u201eNein, Sr. Gratia, jetzt noch nicht, aber irgendwann kommt der Himmel zu dir.\u201c<\/p>\n<p>Eine ehemalige Mitarbeiterin antwortete auf die Nachricht von ihrem Tod: \u201eEine gute Seele ist nach Hause gegangen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Regina Provinz<br \/>\nCoesfeld \/ Deutschland<br \/>\n20. 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