{"id":116833,"date":"2025-12-20T20:24:11","date_gmt":"2025-12-20T20:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/snd1.org\/?p=116833"},"modified":"2025-12-30T20:27:30","modified_gmt":"2025-12-30T20:27:30","slug":"schwester-maria-hiltburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snd1.org\/de\/todesnachricht\/schwester-maria-hiltburg\/","title":{"rendered":"Schwester Maria Hiltburg \u00a0\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schwester Maria Hiltburg<\/strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 ND 4750\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/HiltburgD.pdf\"><i class=\"fa fa-download\"><\/i>PDF Download<\/a><\/p>\n<p>Marianne Uchtmann<\/p>\n<p>Maria Regina Provinz, Coesfeld, Deutschland<\/p>\n<p>Datum und Ort der Geburt:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 01. Juni 1930\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Meppen<br \/>\nDatum und Ort der Profess:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a001. September 1953\u00a0\u00a0\u00a0 Coesfeld<br \/>\nDatum und Ort des Todes:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a020. Dezember 2025\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Coesfeld, Kloster Annenthal<br \/>\nDatum und Ort der Beerdigung:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 30. Dezember 2025\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Coesfeld, Schwesternfriedhof<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Hiltburg-.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-116828\" src=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Hiltburg-.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"354\" srcset=\"https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Hiltburg-.jpg 250w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Hiltburg--247x350.jpg 247w, https:\/\/snd1.org\/wp-content\/uploads\/Hiltburg--106x150.jpg 106w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Marianne Uchtmann war die Tochter der Eheleute Karl Uchtmann und seiner Frau Antonia, gebo-rene Koch. Mit ihren 6 Geschwistern verlebte sie eine gl\u00fcckliche Kindheit, die allerdings von den Kriegswirren \u00fcberschattet war. Sie sagte selbst einmal: \u201eIch war als Kind und Heranwachsende begeisterungsf\u00e4hig und hin und her gerissen vom damaligen Zeitgeist und den christlichen Werten, die in unserem Elternhaus grundgelegt waren. Dadurch habe ich meinen Eltern viel Kummer gemacht.&#8221; Marianne besuchte die Volksschule &#8220;Meppen &#8211; Altstadt&#8221;, aus der sie 1944 mit einem guten Zeugnis entlassen wurde. In Gespr\u00e4chen bedauerte sie oft, dass in der Volksschule kein Religionsunterricht erteilt wurde. Umso dankbarer war sie, dass sie w\u00e4hrend ihres Aufenthaltes als Lernk\u00f6chin bei unseren Schwestern in Bonn erneut mit den christlichen Werten vertraut gemacht wurde. Im Laufe der Jahre reifte in ihr der Wunsch, Ordensschwester zu werden. So begann sie am 20.11.1950 in Ahlen ihr Postulat und erhielt bei ihrer Einkleidung 1951 ihren Ordensnamen Schwester Maria Hiltburg.<\/p>\n<p>Nach ihrer ersten Profess wurde Sr. Maria Hiltburg an verschiedenen Orten in unserer Provinz eingesetzt. Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden legte sie ihre ewigen Gel\u00fcbde 1960 in Coesfeld ab.<\/p>\n<p>Nach ihrer Genesung \u00fcbernahm sie f\u00fcr viele Jahre die Leitung einer M\u00e4dchengruppe in unserem Internat in Ahlen. Die sozialp\u00e4dagogische Arbeit sollte fortan ihr Hauptaufgabengebiet sein. Deshalb besuchte sie von 1971 bis 1973 die Fachschule f\u00fcr Sozialp\u00e4dagogik in Geldern und wechselte dann in die Kindergartenleitung nach Warstein, wo sie auch gleichzeitig das Amt der Hausoberin \u00fcber-nahm. In Warstein war Sr. Maria Hiltburg bis 1983, allerdings mit einer knapp zweij\u00e4hrigen Unterbre-chung. Sie bat darum, ihre betagten Eltern betreuen zu d\u00fcrfen. Diese Bitte wurde ihr gern erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Sr. Maria Hiltburg wechselte 1983 nach Bocholt ins M\u00e4dchenwohnheim, bekannt als Herz &#8211; Jesu &#8211; Hospiz. Dort war sie als Hausoberin t\u00e4tig und mitverantwortlich f\u00fcr junge Frauen in teils schwierigen Lebenssituationen. In ihrer offenen und herzlichen Art fand sie schnell Kontakt. Ihr hohes Ma\u00df an Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen machte sie schon in kurzer Zeit zu einer gesch\u00e4tzten Vertrauensperson und Wegbegleiterin.<\/p>\n<p>1995\/1996 und von 2003 bis 2006 ging f\u00fcr Sr. Maria Hiltburg ein gro\u00dfer Wunsch in Erf\u00fcllung: Sie konnte in Rom im G\u00e4stehaus Villa Maria Regina aushelfen und am Apostolat der Anbetung im Mutterhaus teilhaben, ein Dienst, der ganz ihrer Sehnsucht nach Kontemplation entsprach.<\/p>\n<p>Eins\u00e4tze in weiteren Niederlassungen folgten, bis sie am 20.11.2014 nach Coesfeld zum Kloster Annenthal wechselte. Hier lebte sie sich gut ein, war wie immer kontaktfreudig, den Mitschwestern und Mitarbeiterinnen freundlich zugewandt. Sie freute sich \u00fcber Besuche aus der Heimat und wenn fr\u00fchere Ahlener Internatssch\u00fclerinnen kamen, bepackt mit Kuchen und kleinen \u00dcberraschungen. Dann war Sr. Maria Hiltburg in ihrem Element.<\/p>\n<p>Durch mehrere St\u00fcrze und l\u00e4ngere Krankenhausaufenthalte sa\u00df sie im Rollstuhl. Im Laufe der Zeit stellte sich eine demenzielle Ver\u00e4nderung ein, doch nach wie vor arbeitete und betete sie gern. Das W\u00e4schefalten erledigte sie korrekt, \u00fcber die m\u00f6glichst t\u00e4gliche Spazierfahrt durch den Park freute sie sich, an den Angeboten des Sozialen Dienstes nahm sie grunds\u00e4tzlich teil.<\/p>\n<p>Ihr Lebensmotto, ein Wort unserer Mutter Julie &#8220;Wie ist der gute Gott so gut&#8221; zieht sich wie ein roter Faden durch ihre 95 Lebensjahre, die sie so gar nicht wahrhaben wollte. Sr. Maria Hiltburg war ein zutiefst dankbarer Mensch. Der gute Gott holte sie nach nur kurzer Leidenszeit zu sich in die ewige Heimat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Regina Provinz<br \/>\nCoesfeld, Deutschland<br \/>\n20. Dezember 2025<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":116828,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[282],"tags":[],"class_list":["post-116833","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-todesnachricht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116833"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":116839,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116833\/revisions\/116839"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116828"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=116833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/snd1.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}